Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Lehrgang «Prozessorientierte Beratung, Supervision & Coaching» (bso-akkreditiert)

Der Lehrgang verbindet systemische Beratungskompetenz mit der Prozessorientierten Psychologie nach Arnold Mindell sowie einer tiefendemokratischen Grundhaltung (Deep Democracy).

 Im Fokus steht «Prozesskompetenz statt Rezeptwissen»: Man lernt, nicht nur die inhaltliche Sachebene zu erfassen, sondern relationale Dynamiken, Körpersignale, subtile Spannungsfelder und atmosphärische Signale im Feld wahrzunehmen und präzise zu nutzen. Das scheinbar Störende oder Widerständige wird dabei zur wertvollen Entwicklungsenergie für Personen, Teams und Organisationen.

Nach erfolgreichem Abschluss erhält man das Diplom:

«Diplomierte:r prozessorientierte:r Berater:in, Supervisor:in & Coach:in» (ProcessMind Academy)

Dieses Diplom ist bso-akkreditiert und berechtigt direkt zur ordentlichen Mitgliedschaft beim Schweizer Berufsverband bso (Berufsverband für Supervision, Coaching und Organisationsberatung). Zudem besteht die Anschlussfähigkeit an die eidgenössische Höhere Fachprüfung (HFP).

Die Weiterbildung richtet sich an Fachpersonen, die beraterisch tätig sind oder werden möchten:

  • Berater:innen, Supervisor:innen & Coaches, die ihre Praxis um Prozessarbeit erweitern wollen.
  • Führungskräfte, Projektleitende & Agile Coaches, die Gruppen-, Führungs- und Wandlungsprozesse zeitgemäss und ohne starre Hierarchien steuern wollen.
  • Fachpersonen aus HR, Organisationsentwicklung (OE) und dem psychosozialen/pädagogischen/gesundheitlichen Bereich, die Supervision und Coaching professionell in ihre Rolle integrieren möchten.
  • Engagierte Neu- und Quereinsteiger:innen, die das Beratungshandwerk auf fundiertem Tertiärniveau von Grund auf erlernen möchten.
  • Ein Tertiärabschluss (Hochschule, Höhere Fachschule) oder ein Berufsabschluss mit relevanter Praxiserfahrung.
  • Die persönliche Bereitschaft zu vertiefter Selbstreflexion, Beziehungs- und Entwicklungsarbeit.
  • Wichtig: Selbsterfahrungsanteile dienen der professionellen Rollenreflexion; eine therapeutische Aufarbeitung persönlicher Themen ist nicht Bestandteil des Curriculums.